Aktuell in der Botschaft

Axporama schliesst auf Ende Jahr

Heute besuchen noch halb so viele Gäste das Axporama wie vor zehn Jahren. Diese rückläufige Tendenz, die getrübten Aussichten und die mit dem Betrieb verbundenen Kosten haben die Axpo dazu bewogen, das Besucherzentrum Ende 2020 zu schliessen.

BÖTTSTEIN (tf) – Er ist zum Aushängeschild des Besucherzentrums geworden, der «Strommixer» im Axporama. Die Fussballerinnen des FC Zürich haben es versucht, der ehemalige Axpo-CEO Heinz Karrer und der kernenergiekritische SP-Nationalrat Cédric Wermuth haben es versucht und Hunderte von Schülerinnen und Schüler haben es ebenfalls schon versucht: im 6er-Team per «Joystick» den perfekten Strommix zu kreieren und so die aktuelle Stromnachfrage der Schweiz zu decken.

Den Rahmen stecken für die Städtli-Entwicklung

Der Stadtrat möchte die Grundlage für das Kaiserstuhl der Zukunft schaffen, dazu sollen BNO und Nutzungsplanung revidiert werden. Noch bis Anfang September kann sich die Bevölkerung zum in jahrelanger Arbeit zusammengestellten Dossier äussern.

KAISERSTUHL (tf) – Ein halbes Dutzend Karten und Pläne, eine Handvoll kürzerer und längerer Berichte, ein paar Studien und Analysen und schliesslich zwei, drei Stellungnahmen und Entwürfe von Reglementen und Inventaren: Das sind, sehr grob zusammengefasst, die Mitwirkungsdokumente, die zur anstehenden «Revision Allgemeine Nutzungsplanung», wie es so schön heisst, öffentlich aufliegen. Einsehbar sind die Akten noch bis zum 2. September im Gemeindebüro der Verwaltung2000 in Rekingen oder dann online auf www.kaiserstuhl.ch.

Los geht’s, die Schule wartet!

Lior Tempera ist ab jetzt ein Erstklässler. Heute Morgen machte er sich zum ersten Mal auf den Schulweg.

BAD ZURZACH (uz) – «Er ist völlig aufgedreht», meint Simona Tempera und spricht von ihrem Sohn Lior. «Schon vor sieben Uhr war er wach und am liebsten hätte er sich sofort auf den Schulweg gemacht.» Lior aber musste sich gedulden. Die Lehrerinnen Susanne Kloter und Elisabeth Kalt erwarten ihre neuen Schülerinnen und Schüler nämlich erst auf 9 Uhr. Jetzt ist es 8.30 Uhr, und Lior und seine Eltern sind dabei ihre Wohnung zu verlassen und Richtung Schule aufzubrechen.

Die Bossart-Orgel: Glücklich, wer sie spielen darf!

Yvonne Lude liebt die Bossart-Orgel der reformierten Kirche von Bad Zurzach. In Zusammenhang mit einer bevorstehenden Revision könnte das historische Instrument näher an seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden.

BAD ZURZACH (uz) – Yvonne Lude hantiert mit Cornett, Fagott und Gambe, sie lässt Cymbel und Quintflöte erklingen und beherrscht Rauschpfeife und Trompete. Das sind sage und schreibe sieben Instrumente, und sieben sind noch längst nicht alle: Yvonne Lude weiss ausserdem mit 22 weiteren umzugehen – mit einem ganzen Orchester also. Eigentlich aber sind Ludes 29 Instrumente dann doch nur eines: die Orgel nämlich, und zwar jene der reformierten Kirche in Bad Zurzach.

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