Aktuell in der Botschaft

Stabwechsel an der Gemeindeversammlung

BAD-ZURZACH (ire) — Känguruhs und Koalas statt Protokolle: Gemeindeammann Reto S. Fuchs wird demnächst für drei Monate nach Australien reisen. Deshalb hat er an der Gemeindeversammlung den symbolischen Führungsstab an Vizeammann Peter Lude übergeben, der gemeinsam mit den Ratskollegen Karin Fischer, Bernhard Scheuber und Peter Moser das Tagesgeschäft übernimmt. Am 24. November findet die Wahl des neuen Ammanns statt, wofür Bernhard Scheuber kandidiert. Um sicherzustellen, dass Reto S. Fuchs auch aus Australien zurückkommt, wurden ihm Gutscheine überreicht, die erst nach der Rückkehr einlösbar sind. Dann wird er zwar nicht mehr als Ammann, jedoch weiterhin als Gemeinderat tätig sein.

Der mediale Service public

KLEINDÖTTINGEN (chr) — Bei einem reichhaltigen Frühstück trafen sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik im Arbeits- und Wohnzentrum AWZ. WFZ-Präsident René Utiger begrüsste das Publikum mit einigen Neuigkeiten zur Regionalstudie der Credit Suisse. Als schlechte Nachricht teilte er mit, dass der Kanton Aargau vom Podest verdrängt wurde, weil Basel Stadt die Unternehmenssteuer stark gesenkt habe. Als positiv erwähnte Utiger, dass die Region Brugg/Zurzach den guten 17. Rang aus 110 Schweizer Regionen erreicht habe. «Vielleicht schaffen wir es einmal noch in die Top Ten», meinte Utiger, bevor er den Referenten vorstellte.

Essen, Tanz und Weihwasser

BAD-ZURZACH (chr) — «Heute ist mein Lieblingstag, heute ist ein Freudentag», sagte Gemeindeammann Reto S. Fuchs bei seiner Ansprache im Gemeindezentrum Langwies, frei nach dem Kinderbuch Winnie Pooh. Und dankte nicht nur den vielen, die am Bau und dem Bezug des neuen Primarschulhauses Langwies mitgewirkt haben — von den Unternehmern über die Schulleitung bis zum Team der Werkdienste — sondern besonders auch den Stimmberechtigten, die im Januar 2016 einen Kredit von 12 Millionen Franken bewilligt hatten. «Sie haben richtig entschieden.»

Ein gutes Jahr trotz kaltem Mai

DÖTTINGEN (uz) — «Guter Durchschnitt, meine ich», antwortet Felix Knecht, aufs Rebjahr 2019 angesprochen. Die offiziellen Zahlen stünden zwar noch aus, aber mit Blick auf seine eigene Ernte vermute er, dass 2019 etwas über dem langjährigen Schnitt liege. «Zwölf Tonnen Blauburgunder haben wir eingebracht», sagt er, «an Gewicht zwar etwas weniger als erwartet, mit rund 100 Öchslegraden aber eine sehr gute Qualität.» Bald schon, am 19. November, werde sich zeigen, ob «guter Durchschnitt» zutreffend sei. Dann nämlich würde das kantonale Zentrum für Weinbau den offiziellen Weinlesebericht 2019 veröffentlichen.

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