Aktuell in der Botschaft

Ein prächtiges Fest

DÖTTINGEN (uz) – Das Winzerfest ist zurück. Die Corona-Pause konnte ihm nichts anhaben. «Und wenns Chatze ghagled hätt, an Umzug wäred mer trotzdem cho», meinten die drei älteren Damen, die sich früh schon beim Ochsenkreisel eingefunden hatten, um da den 69. Winzerfestumzug mitzuerleben. Katzen hat es dann ja nicht geregnet. Glücklicherweise. Kurz vor Umzugsbeginn kam nämlich die Sonne durch und Schirme brauchte man nun keine mehr. Auch die Regenjacken wurden allenthalben weggepackt. Der Sonntagnachmittag wartete mehr und mehr mit mildem Herbstwetter auf.

Jetzt gehts um die Neukonzessionierung

DÖTTINGEN (tf) – Das hydraulische Kraftwerk Beznau (HKB) ist aktuell nur noch dank einer Duldungsverfügung in Betrieb. Die ursprüngliche Konzession ist am 28. August 2022 erloschen. Das Gesuch um Neukonzessionierung liegt jetzt auf, die Axpo beantragt eine Laufdauer von 30 Jahren. Die Anlage möchte sie praktisch unverändert in Betrieb halten, umgesetzt werden sollen sechs ökologische Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen. Das Verfahren zur Neukonzessionierung des Wasserkraftwerks und des Wehrkraftwerks bei der Beznau-Insel geht nun in seine entscheidende Phase.

Verkehrslösung gemeinsam planen

BADEN (ag/tf) – Die erste Mobilitätskonferenz zum Verkehr von morgen befasste sich mit der heutigen Mobilitätssituation in der Region Baden und Umgebung und bereitete Inhalte vor für eine breite Online-Partizipation im Oktober. Wer die Entwicklung der Verkehrsplanung in den Räumen Baden, Brugg und Unteres Aaretal in den letzten Jahren etwas mitverfolgt hat, der weiss, dass viel gegangen ist. Von der Petersbergtunnel-Idee gelangte man zur Bestvariante «Baldeggtunnel», dann gab es einen Marschhalt, das Projekt «OASE» (Ostaargauer Strassenentwicklung) wurde aufgegleist. Die aus mehreren Teilprojekten bestehende OASE wurde in den verschiedenen Regionen auf zahlreichen Ebenen intensiv diskutiert.

Ein Weindorf in bester Festlaune

TEGERFELDEN (chr) – Trotz durchzogenem Wetter war der 16. Wysonntig ein voller Erfolg. Nach vier Jahren Unterbruch und wochenlangen Vorbereitungen war es endlich wieder so weit: unter Leitung eines elfköpfigen OKs und mit breiter Unterstützung von Vereinen und Winzern verwandelte sich die Rebbaugemeinde in eine grosse Festhütte. Und zwar nicht nur am Sonntag, wie der Name es vermuten lässt, sondern bereits ab Freitagabend. «Du kannst keine 20 Meter gehen, ohne Bekannte zu treffen», meinte ein Festbesucher. Nicht nur halb Tegerfelden war am Fest dabei, auch viele Besucher aus der Nachbarschaft waren anzutreffen.

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