Aktuell in der Botschaft

Günstiger Sonnenstrom vom Schulhausdach

Die Gemeinde Lengnau stellt ihre Dächer zur Verfügung und kann dafür günstigen Solarstrom beziehen.

LENGNAU (chr) – Erneuerbare Energien sind weltweit im Vormarsch. Das hat auch damit zu tun, dass sich die Technologie rasant entwickelt und Photovoltaikanlagen immer günstiger und effizienter werden. «Eine Stunde Sonnenschein auf der Erde könnte theoretisch den weltweiten Energiebedarf eines ganzen Jahres decken», sagt Daniel Schäubli. Der 35-jährige Unternehmer mit Masterabschluss in Umwelttechnik und -management beschäftigt sich seit 2010 intensiv mit dem Thema Solarenergie und konnte seither schon zahlreiche Solarprojekte realisieren. Zusammen mit dem Wirtschaftsinformatiker Michael Lanz, den er einst in der kaufmännischen Berufsschule kennengelernt hat, betreibt er die Firma Solarpuls, mit Sitz in Lengnau.

Daumen hoch fürs Zurzibiet

Sechs Bisherige, eine Neue. Beim ersten Treffen der Zurzibieter Grossrätinnen und Grossräte.

TEGERFELDEN (uz) – «Per Mail, am frühen Nachmittag, und ich konnte es nicht glauben», antwortete Isabelle Schmid auf die Frage, wie sie von ihrer Wahl in den Grossen Rat erfahren habe. «Ich rief meinen Mann», fuhr sie fort, «bat ihn die Mail der Staatskanzlei zu lesen und meinte, das Ganze müsse ein Irrtum sein.» Die Staatskanzlei aber irrte nicht: Isabelle Schmid, eine «Grüne», zieht tatsächlich in den Grossen Rat ein und zwar anstelle des bisherigen SVP-Grossrates Manuel Tinner. Eine grosse Überraschung!

«Mister KMU» sagt Tschüss

Die 24. Delegiertenversammlung des Aargauischen Gewerbeverbandes war eine DV wie jede andere – und eben doch ganz anders. Nein, nicht wegen «Corona». Der Grund war ein anderer: Der langjährige Präsident Kurt Schmid wurde verabschiedet.

BUCHS (tf) – Die 24. Delegiertenversammlung des Aargauischen Gewerbeverbandes (AGV) wird in Erinnerung bleiben – sicher dem abtretenden Präsidenten Kurt Schmid, ziemlich sicher aber auch den anwesenden Delegierten und Gästen. Die 24. Delegiertenversammlung war in den ersten zwei Stunden eine Delegiertenversammlung, wie man sie kennt: Präsidialansprache, Jahresrechnung und Budget, Neuwahlen und Parolenfassung zu den eidgenössischen Vorlagen. Dann aber kam die dritte Stunde und die sollte in jeder Hinsicht aussergewöhnlich werden.

Eine zentrale ARA am Stausee

Die ARAs Leuggern, Kleindöttingen und Klingnau sollen bis ins Jahr 2030 zu einer mittelgrossen ARA zusammengeschlossen werden. Die Kosten liegen bei knapp 24 Millionen Franken.

UNTERES AARETAL (tf) – Die Würfel sind gefallen, jedenfalls die ersten. Im Unteren Aaretal sollen die ARA Kleindöttingen, die ARA Leuggern und die ARA Klingnau zu einer einzigen ARA zusammengeführt werden – und zwar am Standort der heutigen ARA Klingnau. Bis ins Jahr 2030 soll die bestehende Anlage grundlegend erneuert und zur topmodernen, mittelgrossen ARA Klingnauer Stausee ausgebaut werden. Mittelgross entspricht in diesem Fall einem Einwohnergleichwert von etwas über 30000 EW.

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