Aktuell in der Botschaft

«Hand & Herz» bewegt

KLEINDÖTTINGEN (sf) – Die Lebensmittelabgabe «Hand & Herz», die vielen Menschen das Leben erleichtert, kann dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Durch gemeinnützige Arbeit und grossen Einsatz von vielen Freiwilligen können sich Woche für Woche Menschen, die teilweise in schwierigen Situationen sind und mit wenig Geld auskommen müssen, mit Lebensmitteln eindecken. Für den symbolischen Betrag von einem Franken können sie einmal wöchentlich in den Räumlichkeiten der Freien Evangelischen Gemeinde Unteres Aaretal (FEG) frische Ware, aber auch haltbare Lebensmittel beziehen.

Familie verliert ihr Zuhause

DÖTTINGEN (hma) – Ein Zimmerbrand mit massiver und toxischer Rauchentwicklung hat gravierende Folgen für die Bewohner. Dank einem aufmerksamen Nachbarn konnte weitaus Schlimmeres verhindert werden. Die Feuerwehr Döttingen-Klingnau-Koblenz wurde am Dienstagabend um 18.16 Uhr mit der Meldung «Brand gross» ins Wohnquartier «Chäppeli» zu einem Einfamilienhaus eingangs Dorfs aufgeboten. Ein aufmerksamer Nachbar, ein Ex-Kommandant einer Feuerwehr, hatte das Austreten von Rauch aus einem offenen Fenster im Erdgeschoss bemerkt und stellte beim Nachsehen fest, dass es im Ess- und Wohnzimmer brannte.

Kühle Cocktails statt Kaffee Luz

WÜRENLINGEN (jd) – Die Würenlinger Sommerfasnacht fand bei grosser Hitze statt, aber dank innovativer Ideen der Fasnachtsgesellschaft war auch das kein Problem. Normalerweise findet die Fasnacht vom Schmutzigen Donnerstag bis Fasnachtsmontag im Februar oder März statt. Normal dabei sind kalte Temperaturen und sogar Regen. Das Rezept dagegen sind dicke Kostüme und heisse Getränke, insbesondere Kaffee Luz. Wegen der unsicheren Lage fand dieses Jahr nur eine relativ spontane Strassenfasnacht statt, ohne den weitherum bekannten Umzug. Dafür wurde eine Sommerfasnacht organisiert. Die Fasnachtsgesellschaft hatte den vergangenen Samstag schon früh als Datum festgelegt und wohl kaum mit derart hohen Temperaturen gerechnet, aber davon liess sie sich nicht beirren.

Ein neues Kapitel im Steinbruch-Dossier

MELLIKON (tf) – Der Steinbruch Mellikon soll zur Deponie für Inertstoffe werden. Die entsprechenden Unterlagen liegen bis Ende Juni zur öffentlichen Mitwirkung auf. Im August 1916 wars, als die Schweizerische Sodafabrik ihren Betrieb aufnahm. Im Gebiet «Uf Rainen» in der Nähe der Zurzacher Barz betrieb sie die ersten zwei, drei Bohrtürme zur Gewinnung der Salz-Sole und im Melliker Steinbruch begann sie mit dem Abbau des notwendigen Kalks. Dieser wurde mit einer Seilbahn zur zwischen Zurzach und Rekingen gelegenen Fabrik geführt. 1916 – es sind also über 100 Jahre vergangen, seit der Inbetriebnahme des Steinbruchs in Mellikon. Vermutlich sogar noch mehr, denn im Gebiet des Steinbruchs wurde schon vor Gründung der Zurzacher Fabrik Material abgebaut.

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