Aktuell in der Botschaft

Den Weg ebnen für «Chly Rhy 2»

RIETHEIM (tf) – Die Rietheimer Auen-Landschaft wurde 2014/2015 wiederbelebt. Bald möchten Kanton und Verbände das zweite Teilprojekt in Angriff nehmen. Dazu braucht es eine Richtplananpassung. Sie liegt bis Mitte September öffentlich auf. Eine Vorstellung davon, wie die neu zu schaffende Auenlandschaft aussehen könnte, erhält, wer die Pläne betrachtet, die 2018 durch Fachbüros erstellt wurden. Der Rheinuferweg soll auf diesem Abschnitt zurückgebaut und um das neue Auengebiet herumgeführt werden. Auf einem Trampelpfad könnte das Gebiet weiterhin besucht werden, ein Aussichtshügel ist ebenfalls angedacht.

Kleines Dorf feiert ganz gross

FULL-REUENTHAL (bi) – Nach acht Jahren hat bei strahlendem Sonnenschein endlich wieder ein Jugend- und Dorffest stattgefunden. Freude bereitete das Unterhaltungsprogramm mit Auftritten der dorfeigenen Vereine und Institutionen, darunter Musikschule, Eltern-Kind-Turnen, Mädchenriege, Jugendriege oder Männerriege. Die FR-Frauen zeigten eine faszinierende Aerobicnummer. Hinzu kam ein ökumenischer Gottesdienst, musikalische Begleitung durch die Brass Band, ein Löschparcours der Feuerwehr, eine Hüpfburg, Harassenstapeln und eine Vielzahl an Gaumenfreuden. Die Leute genossen das Beisammensein sichtlich.

Ein Schweizermeister

KLEINDÖTTINGEN (uz) – Lukas Mösch wurde Schweizer Naturfotograf des Jahres. Er gewann mit «Eispalast am Matterhorn». Für eine gute Fotografie gibt Lukas Mösch alles: Um im richtigen Moment vor Ort zu sein und auf den Auslöser drücken zu können, trotzt er Wind und Regen, übernachtet unter freiem Himmel oder harrt aus in Eis und Kälte. Gelohnt hat sich sein Einsatz schon oft: Ihm sind sensationelle Aufnahmen gelungen, und auch wenn die Öffentlichkeit sein Werk bisher noch wenig zur Kenntnis genommen hat; er selber spricht von Glücksgefühl und von tiefer Befriedigung, die ihm das aufmerksame Wahrnehmen der Natur bereitet und von purer Freude, wenn es gelingt, die Harmonie einer unberührten Landschaft festzuhalten, die Schönheit eines Wesens oder den Zauber der Stille.

Es geht was im Industriepark

ZURZACH (tf) – Folgt auf den Bauboom von Wohnungen im Zurzibiet nun die Hochzeit der Firmenansiedlungen? Die Anzeichen dafür, das hat eine Veranstaltung der Zurzacher Ortspartei Die Mitte gezeigt, sind jedenfalls vorhanden. Einst war es Fabrik-Areal, heute ist es ein Industriepark: Das Sodi-Areal. Seine Umnutzung und Wiederbelebung erfolgte genau genommen in zwei Schritten, so richtig aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst wurde das Areal erst vor zwei Jahren. Nachdem die Solvay (Schweiz) AG zuerst die Produktion von Soda (1987) und dann auch den Betrieb der Elektrolyse einstellte (2004), wurde das Areal der ehemaligen Schweizerischen Sodafabrik relativ rasch als Industriepark umgenutzt.

Copyright © 2022 Bürli AG

Alle Rechte vorbehalten.