Aktuell in der Botschaft

Den Zecken geht es gut

KLEINDÖTTINGEN (ch) – Nach den umfassenden Niederschlägen in letzter Zeit und der aktuellen Wärme zieht es die Menschen ins Freie. Im Wald und auf Wiesen ist es angenehm kühl im Vergleich zum Siedlungsraum. Doch ist Vorsicht vor den Zecken geboten, die momentan gute Bedingungen vorfinden. Die anpassungsfähigen Blutsauger können Krankheiten auf den Menschen übertragen, vor allem zwei, die für den Menschen gefährlich sind: Die eine ist die Frühlings-Meningoenzephalitis FSME (eine Art der Hirnhautentzündung). Die andere ist die Borreliose. Für letztere gilt die gesamte Schweiz als Risikogebiet.

Aus Schwemmholz entsteht Kompogas

KLINGNAU (ch) - Das aktuelle Hochwasser hat auch dazu geführt, dass eine grosse Menge Schwemmholz vor dem Kraftwerk Klingnau hängen bleibt. Dieses Holz wird sortiert und als Rohstoff für die Herstellung von Kompogas genutzt. Die Menge ist dabei beeindruckend: Bei Häfeli-Brügger, dem Klingnauer Unternehmen für Transport, Verwertung und Entsorgung, sind in den vergangenen Tagen etwa 5500 Kubikmeter Schwemmholz verarbeitet worden, was knapp 200 Mulden entspricht. Zum Vergleich: Üblicherweise geht es um zwei bis drei Mulden in ein paar Monaten.

Ein Kleinjuwel in der Weinkulturlandschaft

TEGERFELDEN (bi) – Im Aargauisch Kantonalen Weinbaumuseum – einem historisch wunderschönen Gebäude – wird auf vier Etagen Spannendes zum Thema Wein vermittelt. Die 1788 erbaute Trotte diente der Kelterung von Weisswein. Erst kurz vor dem kompletten Zerfall des fast 200-jährigen Gebäudes formierten sich im September 1980 sieben Einwohner von Tegerfelden zu einer Interessengemeinschaft, die sich den Erhalt der Wiss-Trotte zum Ziel setzte. Damit erfolgte die Initialzündung für das heutige Weinbau-Museum, in dem es viel Spannendes zu entdecken gibt.

Hochwasser-Lage stabilisiert sich

ZURZIBIET/AARGAU (chr) – Nach erneuten Höchstständen am Donnerstag ist die Lage seit gestern Freitag wieder stabil. Die Hochwasserwarnung gilt weiterhin. Die Situation um die Aargauer Flüsse hat sich leicht entspannt. «Zurzeit zeigt sich die Lage auch an Orten, an denen Massnahmen ergriffen wurden, relativ stabil», hat der Kantonale Führungsstab am Freitagmittag mitgeteilt. Es sei jedoch «weiterhin mit teils hohen Abflussmengen für Rhein, Reuss, Limmat und Aare zu rechnen». Ein kontinuierlicher Anstieg der Hochwasserpegel ist zwar vorerst nicht zu erwarten, trotzdem gilt für sämtliche Gewässer im Kanton Aargau weiterhin eine Hochwasserwarnung.

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