Aktuell in der Botschaft

Digitale Zukunftswerkstatt zur neuen Gemeinde

70 Personen haben sich am Samstag über «Zoom» und die App «Slido» mit der künftigen Gemeinde Zurzach (und der Nachbargemeinde Mellikon) befasst. Es ging ums Regionale Entwicklungsleitbild (REL), welches – neben anderem – die Basis sein wird für die Nutzungsplanung der neuen Gemeinde.

ZURZACH (tf) – Wie alle Gemeinden im Zurzibiet und im Kanton Aargau wird auch die neue Gemeinde Zurzach eine Nutzungsplanung haben. Mit der Fusion müssen darum acht bisherige Nutzungspläne zu einem einzigen vereinheitlicht werden. Die Umsetzungskommission der neuen Gemeinde Zurzach möchte die Chance nutzen und die Nutzungspläne nicht zur zusammenführen, sondern zugleich umfassend revidieren und neu ausrichten.

Im Einsatz für befahrbare Strassen

Der Winterdienst auf den Kantonsstrassen wird in den meisten Zurzibieter Gemeinden durch den Werkhof Felsenau sichergestellt. Er spannt dafür mit vier lokalen Partnerfirmen zusammen. Donnerstag und Freitag standen alle sechs grossen Fahrzeuge im Einsatz.

ZURZIBIET (tf) – Es ist Freitag, 6 Uhr morgens. Im Werkhof Felsenau herrscht viel Betrieb. Mehrere der grossen Schneeräumfahrzeuge sind auf dem Platz, sie kommen zurück von ihren Touren und füllen ihre «Salzbunker» auf den Anhängeraufsätzen von Neuem. Fünf Tonnen Salz kann jedes Fahrzeug mitführen, fürs Auffüllen fahren sie unter eines der beiden grossen Silos beim Werkhof, die ihrerseits je rund 500 Tonnen Salz fassen.

Stuhlproduktion vor dem Aus

Der Büromöbelkonzern Flokk AS will in Koblenz 60 Stellen abbauen. Das gesetzliche Konsultationsverfahren läuft.

KOBLENZ (chr) – Seit 2017 gehört die Stoll Giroflex AG zum skandinavischen Flokk-Konzern. Dieser plant unter anderem, die Giroflex-Stühle künftig in Polen herzustellen. Das dortige Flokk-Werk in Turek könne das hohe Qualitätsniveau der Giroflex-Produkte garantieren. Renato Hirrlinger, Standortleiter in Koblenz, erklärt zudem: «Die Lohnkosten in Polen betragen nur etwa einen Drittel von dem, was wir in der Schweiz zahlen.» Und der Anteil an Handarbeit bei der Produktion von Bürostühlen ist vergleichsweise hoch.

Mühle Böttstein: Chance auf Kauf ist jetzt da

Im Oktober 2020 haben Vertreter des Vereins «Kultur am Mühlebach» und Eigentümerin Cornelia Bugmann den Kaufrechtsvertrag für «Parzelle 709» in Böttstein unterzeichnet. Der Verein kann das Kaufrecht bis Ende 2021 ausüben - dafür muss er aber die Mittel zusammentragen.

BÖTTSTEIN (tf) – Über den Wert von historischen Kulturgütern lässt sich streiten. Man denke nur an das 84 Zentimeter lange Mittellatèneschwert mit den drei Goldmarken, das 1946 bei Rodungen zwischen Böttstein und Leuggern entdeckt wurde. Für die einen ist das ein verrostetes Schwert, das seinen Zweck nicht mehr erfüllt, für die anderen ein schweizweit einmaliger Fund, der in ein Museum gehört.

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