Aktuell in der Botschaft

Fasnachtsumzüge
Würenlingen & Klingnau


Zur Bildergalerie
Bild 130087

Die Variante Bachumlegung

METTAU (dvd) – Zwischen 1945 und 1998 wurde der Mettauer Wenggraben als Abfallhalde genutzt. Nun soll er saniert werden. Ein entsprechendes Baugesuch liegt bis 4. März öffentlich auf. Das Gesuch umfasst aber nicht nur – oder genauer gesagt am allerwenigsten – die Sanierung der ehemaligen Deponie. Eigentlich geht es viel mehr um die Um- und Offenlegung des Baches, der derzeit eingedolt darunter verläuft, und um die dazu notwendigen Rodungsmassnahmen. Die wasserbaulichen Pläne dafür hat die Waldburger Ingenieure AG ausgearbeitet. Sie sind Teil des Baugesuchs. Im kantonalen Katasterplan ist die Deponie Wenggraben als sanierungsbedürftiger Deponiestandort ausgewiesen.

Bild 130063

Glühende Scheiben surren über die Aare

STILLI (tf) – Der Brauch des Scheibensprengens lebt. Am Sonntag haben die Stillemer tüchtig glühende Scheiben per Abschussrampe über die Aare geschlagen. Um 18.16 Uhr passiert es. Der Berichterstatter ist gerade zu Fuss unterwegs, vom Untersiggenthaler Ufer her, hinüber nach Stilli. Auf der Brücke ziehen linkerhand die Autos mit Karacho vorbei, rechterhand fliegen derweil glühende Scheiben über die Aare. Es ist gerade noch hell zu dieser Zeit, die «blaue Stund» steht kurz bevor. Die meisten Scheiben landen nach ein bis zwei Sekunden Flugzeit und nach 20 bis 30 Metern Flugdistanz im Wasser der Aare. Aber nicht diese Scheibe. Sie fliegt und fliegt und fliegt und landet schliesslich nur einen Meter vom Aareufer auf Untersiggenthaler Seite im Wasser.

Bild 130020

Einfach traurig: So viele Skandale!

BAD ZURZACH (zdj) – Mit der Lätschete ist die Zurzacher Fasnacht zu Ende gegangen – leider viel zu früh. Überschattet wurde der traditionelle Anlass durch (viel zu viele) Skandale, die völlig unnötig gewesen wären. Leider. Traurig, traurig, traurig! Um es gleich vorwegzunehmen: Es war ein Anlass der Peinlichkeiten – von Anfang an! Der Medienriese «AZ» fehlte beim Aettirüedi. Termin vergessen – vernoschet – als unnötig empfunden (Skandal Nummer 1). Man weiss es nicht (siehe «Seifeblööterli»-Ziitig, Seite 5). Beim Vorglühen in der «Waag» fehlten etliche Närrinnen und Narren; viele verpennten den Anlass fast. Sie kamen direkt auf den Verenaplatz oder kamen während des Umzugs dazu (Skandal Nummer 2).

Bild 129978

«Haarig, haarig, haarig ist die Katz!»

WIL (tf) – Beim Narrenlaufen steigen Mitglieder der Guggenmusik Laubbärggugger in traditionelle Blätzli-Gwändli und belohnen die Kinder im Dorf mit Süssigkeiten, Chips und Orangen – aber erst, wenn diese, immer und immer wieder, zwei Narrensprüche lautstark ausrufen. «Lüüter!» – «Ich ghöre eu ned – lüüter!». Die Narren stellen gleich von Beginn weg klar: Sie werden die Süssigkeiten erst in die Menge werfen, wenn die versammelten Kinder die bekannten Sprüche richtig laut ausrufen. Die Kids lassen sich nicht lange bitten: «Haarig, haarig, haarig ist die Katz! Und wenn die Katz nicht haarig ist, dann fängt sie keine Mäuse mehr!»

Copyright © 2024 Bürli AG – Alle Rechte vorbehalten.