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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

 

Sagen umwobene Giger Linde gefällt

Die über 100-jährige Giger Linde war krank, darum wurde sie am Samstag gefällt. Schon am Tag zuvor war eine neue Linde gepflanzt worden.

TEGERFELDEN (ire) - Die Giger Linde auf dem Ruckfeld war ein richtiges Wahrzeichen und dementsprechend viele Menschen wohnten der Baumfällung bei. Schon im Vorfeld gab es auf der Gemeindekanzlei verschiedene Anfragen von Bürgern, welche gerne ein Stück des sagenumwobenen Baumes als Andenken haben wollten.
   Die Strasse zwischen Würenlingen und Tegerfelden musste gesperrt werden, weshalb Shuttlebusse die Gäste aufs Ruckfeld führten. Von der Würenlinger Seite strömten ganze Menschengruppen zum Standort der neuen Linde, wo sie von Gemeindeammann Lukas Baumgartner begrüsst wurden. Er hiess die Trauerfamilie willkommen, die bald von ihrem langjährigen Wegbegleiter Abschied nehmen müsse.

«Die Linde ist mein Lieblingsbaum»

Förster Felix Binder freute sich, dass Tegerfelden zwei grosse Linden hat - die Linde beim Schulhausplatz und jene hier auf dem Ruckfeld, welche jetzt leider krank ist. «Die Linde ist mein Lieblingsbaum. Dieser Baum gefällt mir sehr. Überall wo ich Einfluss nehmen konnte, haben wir Linden gepflanzt», erklärte er und fügte lachend hinzu, ihm bleibe ja gar nichts anderes übrig, denn Baldingen sei sein Geburts- und Bürgerort und habe drei Lindenblätter im Gemeindewappen. Er schilderte, wie die neue Linde in der Baumschule Hauenstein in Rafz ausgewählt und am Freitag per Spezialtransport aufs Ruckfeld gebracht wurde.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 135

 



Aktuell in der Botschaft

19.11.2018

Tanz mit Vampiren, Theater mit Geistern

In einem reichhaltigen Programm hat der Männerchor Würenlingen an seinem Jahreskonzert beste Unterhaltung geboten.

Leidenschaftliche Künstlerinnen

Mit Barbara Stefani und Myrtha Knecht präsentierten zwei leidenschaftliche regionale Künstlerinnen ihre Werke im Rahmen einer Ausstellung der Kulturkommission Pro Döttingen.

Flügerliplatz und ein Flugblatt

Umstrittene Geschäfte gab es an den Gemeindeversammlungen in Endingen nicht - einigen Diskussionsstoff aber schon.