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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

 

Exzellenz auf allen Stufen

Das Paul Scherrer Institut feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Beim Festakt war Bundesrat Johann Schneider-Ammann einer der Gastredner.

VILLIGEN (sf) - Das PSI im unteren Aaretal geniesst internationales Ansehen, denn «Exzellenz zieht die besten Köpfe an», erläuterte Direktor Joël Mesot. Er erweiterte das Kredo «Wir schaffen Wissen heute für morgen» auf «Wir schafften gestern Wissen für heute». Von den Forschungsergebnissen der vergangenen drei Jahrzehnte profitieren viele in der Schweiz und weltweit. Materie und Material, Energie und Umwelt sowie Mensch und Gesundheit sind die drei Forschungsschwerpunkte des Instituts. Im Laufe der Jahre hat sich das Institut immer weiter vergrössert - zuletzt mit der Grossforschungsanlage SwissFEL. «Das PSI ist wie ein Schweizer Taschenmesser für die Wissenschaft».

Stolzer Direktor

Grossforschungsanlagen werden Industrie und Forschenden aus der ganzen Welt zur Verfügung gestellt. Drei wichtige Aufgaben erfüllt das PSI, erklärte Mesot: «Wir schaffen Wissen, bilden Leute aus und wo es Sinn macht, transferieren wir Technologien in die Industrie». Eine starke Nuklearforschung - wie sie am PSI gegeben ist - sei essenziell für den Erhalt von Kompetenzen in der Schweiz. Mehrmals wurde die Wichtigkeit der Grundlagenforschung betont. «Unser Trumpf ist Exzellenz auf allen Stufen». Mindestens neun Nobelpreisträger profitierten von der hiesigen Grundlagenforschung. «Die Dynamik ist absolut fantastisch». Etwa 50 bis 70 Institutionen weltweit sind direkte Wettbewerber des PSI - sie stehen in Oxford, Stanford oder Shanghai.
   Mesot lobte seine Mitarbeitenden als «hochbegabt, zielorientiert und extrem motiviert. Das PSI ist eine Perlenkette, deren einzelne Perlen die Mitarbeiter sind. Auch die Unterstützung der Politik sei wichtig. Die Zustimmung im Grossen Rat für den Kredit für den Bau des Swiss FEL beispielsweise war parteienübergreifend hoch - 90 Prozent stimmten dafür. 70 Prozent der Gelder des PSI stammen jedoch aus Bundesbern. Mesot ist besonders stolz darauf, dass in den zehn Jahren, in denen er dem PSI vorsteht, die Bekanntheit der Institution "irgendwo in der aargauischen Pampa" in der Schweiz gestiegen ist. Die Gegend sei sehr attraktiv, biete eine hohe Lebensqualität, Basel und Zürich seien schnell erreichbar. "Das Bild des PSI hat sich stark verändert, das hat aber schon mit meinen Vorgängern angefangen".



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 121

 



Aktuell in der Botschaft

17.10.2018

Chindsgi unter dem Zeltdach

Nach den Herbstferien sind in Würenlingen drei Kindergartenklassen in den neuen Kindergarten an der Gartenstrasse eingezogen. Damit neigt sich eine lange Zeit der Provisorien dem Ende zu.

Behindertengerechte Bushaltestelle

Die Bushaltestelle beim Lengnauer Kreisel wird behindertengerecht umgebaut. Momentan befindet sich dort deshalb eine Baustelle.

Rote Geranienpracht

Beim Haus von Rosmarie und Max Schwarz senior an der Hauptstrasse in Villigen bleiben die Fussgänger bewundernd stehen. Noch selten blühten ihre Hängegeranien derart schön.