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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Zwischen Spardruck und Investitionen

Der Gemeinderat hat an seinem Stammtisch in der Fischerstube zu aktuellen Geschäften informiert. Die Arbeit geht vorläufig nicht aus.

DÖTTINGEN (tf) - Die J5, die Umfahrung von Döttingen und Klingnau, existiert seit rund 23 Jahren, aber auch sie konnte nicht verhindern, dass die andere Kantonsstrasse, die durchs Döttinger Zentrum führt und den Anschluss an die Dörfer «ennet» der Aare sicherstellt, eine Hauptachse geblieben ist. Jetzt will sich der Gemeinderat wieder intensiver mit zwei Projekten beschäftigen, die in direktem Zusammenhang stehen mit dieser vielbefahrenen Verkehrsachse.
   Entlang der Hauptstrasse - ungefähr im Abschnitt zwischen Ochsen-Kreisel und Restaurant Blume - soll die Frage der Zentrumsgestaltung wieder auf den Tisch kommen. Der Gemeinderat möchte (und muss) auf die Impulse, die von der geplanten Erweiterung des Regionalen Altersheims ausgehen, reagieren. Zum einen geht es um die nicht unwichtige Frage der Parkplätze. Mit dem Erweiterungsbau fürs Altersheim würde die Situation, auch weil einige heutige Parkplätze verschwinden, nicht weniger herausfordernd. Im gleichen Atemzug mit den Parkplätzen soll auch die Frage einer Bushaltestelle vor dem Altersheim erneut gestellt werden.
   Angegangen werden soll auch, quasi am anderen Ende der gleichen Achse, die Etappe 2 des Projekts «Austrasse». Die 1. Etappe wird in diesen Monaten abgeschlossen. Mit Etappe 2 sollen nicht nur ideale Bedingungen zur Entwicklung und eine geeignete Erschliessung des Otto-Areals geschaffen werden, ebenfalls vorgesehen ist eine Sanierung von Aarebrücke und Aarestrasse bis zum Monti-Kreisel.

Altersheim-Projekt bald vor Gmeind

Vizeammann Lilli Knecht informierte im Rahmen des Info-Stamms zu dem mit den Strassenprojekten verbundenen Projekt Erweiterung und Sanierung des Regionalen Altersheims Unteres Aaretal. Sie zeigte sich überzeugt davon, nun ein gutes Projekt vorliegen zu haben. Vermutlich im August sollen die Abgeordneten der Verbandsgemeinden über das neue Projekt befinden, im November dann käme dieses vor die Gmeind.
   Knecht bekräftigte, dass die beiden Projekte Erweiterung und Sanierung im Idealfall gemeinsam umgesetzt werden sollten. Auf den kritischen Einwurf, dass eine Sanierung des Altersheims für über sieben Millionen Franken doch völlig überrissen sei - vor allem weil das Gebäude in gutem Zustand sei - entgegnete Knecht, dass man überhaupt nicht mit der grossen Kelle angerührt habe. Es werde im Projekt nichts vergoldet, man beschränke sich auf das Notwendige.
   Geprüft wird noch immer, ob aus dem Verband Regionales Altersheim Unteres Aaretal dereinst eine Aktiengesellschaft werden soll. Dadurch würden zum Beispiel die Entscheidungswege kürzer.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 34

 



Aktuell in der Botschaft

22.03.2017

Ein Abschied, der schwer fällt

Luzia Gantenbein verabschiedet sich nach 44 Jahren aus der Regionalbibliothek Klingnau. Abertausende Bücher gingen durch ihre Hände, diese Woche steht sie nun zum letzten Mal hinter dem Bibliothekstresen.

Antworten zu Asylunterkunft

Der Regierungsrat hat auf eine Interpellation der Zurzibieter Grossräte Hansjörg Erne (SVP) und René Huber (CVP) zum Containerbau für 100 zusätzliche Asylbewerber in Felsenau geantwortet.

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Das Soldatendenkmal von 1940 auf dem Villigerfeld, unterhalb der Kirche Rein, erinnert an die Aktivzeit. Das von der 5. Division errichtete Denkmal wird jetzt fachmännisch saniert.


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