Bürli AG

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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Sie kamen, sie jassten, sie siegten!

Als «Lucky Losers» reisten sie in den Thurgau, als «Happy Winners» kehrten die Klingnauer vom Donnschtig-Jass zurück ins Zurzibiet.

BÜRGLEN (tf) - Die Klingnauer haben sich im Differenzler mit 72:97 gegen die Signauer durchgesetzt und den Donnschtig-Jass im zweiten Anlauf doch noch ins Städtchen geholt. Ausgetragen wird die Sendung am 5. Juli 2018.
   Die Donnschtig-Jass-Sendung von Donnerstagabend - es war die letzte des diesjährigen Sommers - wartete auf mit einem Wechselbad der Gefühle, wie man es selten erlebt. Genau genommen begann alles bereits mit den «heissen Proben» vor der eigentlichen «Live»-Sendung. Die Jasser aus Signau im Emmental (BE) dominierten diese Aufwärmrunde, in der Schritt für Schritt durchgespielt wird, was SRF gute zwei Stunden später «live» in die Schweizer Stuben sendet, nach Strich und Faden. Sie kamen in fünf Runden auf gerademal 43 Differenzpunkte, die Klingnauer dagegen auf satte 106 Zähler. Das stärkte das Selbstvertrauen der Zurzibieter Jasser nicht unbedingt. Zwar überzeugte der Klingnauer Rolf Keller beim Memory-Spiel - er ordnete acht von neun Karten korrekt zu - nützen würde es allerdings wenig, denn Keller war im Probelauf lediglich eingesprungen, als Joker für einen Klingnauer, der sich zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Fan-Car auf der Anreise befand. In der «Live»-Sendung würde dann Alt-Stadtammann Daniel Zimmermann an den Tisch treten.

Zweite Chance nutzen

Immerhin: Neu war die Erfahrung Donnschtig-Jass weder für die Klingnauer noch für die Signauer. Beide Seiten wussten, was sie erwarten würde, wussten, wie es war, am Tisch im Donnschtig-Jass-Zelt zu sitzen, wussten, was es mit dem Herrn mit dem Stöckchen auf sich hatte, und wussten, wie Roman Kilchsperger drauf ist, wenn er eine «Live»-Sendung moderiert. Beide Gemeinden hatten in diesem Sommer schon einmal eine Donnschtig-Jass-Sendung bestritten, mussten damals jedoch als Verlierer vom Platz. Weil sie aber trotz Niederlage gut gespielt hatten, durften sie nun als die zwei besten Verlierergemeinden noch einmal antreten zum Differenzler-Duell. Aber auch das verkleinerte den Druck auf die vier Jasser in jeder Gemeinde nicht unbedingt. Zu schön war doch der Traum, im kommenden Jahr den ersten Donnschtig-Jass des Sommers 2018 austragen zu können. Es war zum Greifen nah.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 96

 



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