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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

«Trends, die wir nicht wegwischen können»

Rund 30 Personen haben im Mehrzweckgebäude über das Projekt Rheintal+ diskutiert.

MELLIKON (chr) - Bei seinem Referat zur Einleitung des Abends hielt Projektleiter Jean-Claude Kleiner eine gelbe Kodakfilm-Schachtel in die Luft. «Wer hat noch so ein Schächteli daheim?», fragte er. «Niemand? Hätte ich das vor zehn oder fünfzehn Jahren gefragt, wäre die Antwort ganz anders ausgefallen.» Die rasante Entwicklung der digitalen Fotografie sei nur ein kleines Beispiel dafür, wie grundlegend sich die Welt verändere. «Das sind Trends, die wir nicht wegwischen können.» Die Aargauer Gemeindelandschaft stamme noch aus dem 19. Jahrhundert und es sei deshalb eine Herausforderung, mit diesen Strukturen in der modernen Welt zu bestehen.

Jeder kennt jeden im Dorf

In drei Gruppen unter Leitung von Gemeindeammann Rolf Laube, Gemeinderätin Conny Fuchs und Gemeinderat Lukas Böhler wurden sechs Punkte zur Prüfung einer Gemeindefusion diskutiert. «Mir gefällt, dass wir so klein sind. Jeder kennt jeden», war eine Antwort auf die Frage «was gefällt Ihnen heute in Ihrer Gemeinde?». Man lasse die Haustüre auch mal unverschlossen im Dorf. Und es gebe eine grosse Toleranz zwischen verschiedenen politischen Lagern oder zwischen Jung und Alt. Als «Schwäche» wurde genannt, dass wegen der Kleinheit des Dorfes viele Angebote wie Schule oder Einkaufen nur auswärts möglich sind, und dass es ausser Einfamilienhäusern kaum Wohnmöglichkeiten gibt. «Wer im Alter vom eigenen Haus in eine Wohnung ziehen möchte, hat hier kaum Möglichkeiten.»



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 146

 



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