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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

 

Grosse Auftritte für den Flecken

Die Beteiligung an der Generalversammlung des Gewerbevereins Rheintal-Studenland war so gross wie noch nie.

BADãZURZACH (chr) - Von einem «absoluten Rekord» sprach Präsident Stefan Haus, als er die 10. Generalversammlung des Gewerbevereins Rheintal-Studenland eröffnete. Um genügend Platz für die 80 Personen zu bieten, davon 53 stimmberechtigte Mitglieder, musste der Saal im Parkhotel sogar erweitert werden. Haus blickte auf ein «bewegtes Jahr mit vielen Anlässen» zurück, von der Verteilung von Ostereiern über den internen Pétanque-Event und die Tavolata bis zur Shopping Night sowie dem Papa-Moll-Fest im Kurpark.
   Alle Abstimmungstraktanden wie Protokoll, Revisionsbericht und Jahresrechnung waren unbestritten und gingen ohne Gegenstimme über die Bühne. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Verlust von 11590 Franken ab und auch für 2019 wird wiederum ein Verlust erwartet. Weil der Gewerbeverein nach wie vor über ein Vermögen von rund 140000 Franken verfügt, sei dies vertretbar, meinte Stefan Haus. Das Geld sei eine Investition, um Bad Zurzach zu beleben und «Leute in den Flecken zu bringen». Für das Folgejahr, wenn die Gewerbeschau20 angesagt ist, wird wieder mit einem Überschuss gerechnet.

500000 Zuschauer

Schon im laufenden Jahr stehen viele Anlässe an; gleich zweimal wird Bad Zurzach prominent im Fernsehen zu sehen sein. Der Gottesdienst vom Verenatag, 1. September, wird vom Schweizer Fernsehen SRF aus dem Verenamünster direkt übertragen. Die Shopping Night und das Drehorgeltreffen mit Antiquitätenmarkt wurden dafür um ein Wochenende auf den 23./24. August vorverschoben. Bereits am 25. Mai ist die grosse Live-Sendung «SRF bi de Lüt» im Flecken zu Gast. Gemeindeschreiber Daniel Baumgartner und OK-Chef Roland Indermühle präsentierten das Vorhaben, für das im Zentrum Festbänke für 1700 Gäste aufgestellt werden - «überall ausser in den Rosenrabatten». Durchschnittlich sehen 450000 Personen die Sendung, in Adelboden waren es im Januar 500000. «Wir möchten noch mehr Zuschauer erreichen», sagte Roland Indermühle, der ausserdem hofft, dass - mit etwas Wetterglück - mindestens 2000 wenn nicht 3000 Personen auf dem Festplatz selber dabei sind. Die Reaktionen der Fernsehleute, die momentan Beiträge aus dem ganzen Zurzibiet produzieren, seien sehr positiv gewesen, was die Region alles bietet. «Es ist lässig hier, das kannten wir gar nicht», sei einer der Kommentare gewesen. Für die Festwoche und die damit verbundenen Störungen und Umleitungen baten Baumgartner und Indermühle schon jetzt um Verständnis. «Geht locker um mit Problemen», sagte Indermühle, trotz guter Vorbereitung könne «nicht alles rund laufen, wenn so viele Leute in den Flecken kommen».
   Als Vertreter von Bad Zurzach Tourismus warb Peter Schläpfer für das Papa-Moll-Fest vom 15. September, bei dem 5000 Gäste erwartet werden. Die Marke Bad Zurzach habe inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht, auch dank Werbung auf Plakaten, im Fernsehen und in sozialen Medien.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 34

 



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