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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Im Kampf gegen den Frost machtlos

Die letzten zwei Frostnächte haben grosse Schäden an Obstbäumen, Reben, Erdbeer- und Spargelfeldern hinterlassen.

ZURZIBIET (ire) - Die Rebbauern, aber auch die Besitzer von Obstbäumen, Erdbeer- oder Spargelfeldern waren teilweise sehr aktiv und kreativ, um dem Frost zu trotzen, gebracht hat es in den meisten Fällen leider nur wenig. Im Döttinger Rebberg wurden Holz und Diesel zum Wärmen entzündet, während in Klingnau die «Gefriermethode» angewandt wurde.
   Manche Rebbauern schliefen in beiden Frostnächten nur wenige Stunden und haben dennoch grosse Ausfälle zu verzeichnen. Entscheidend waren die Rebsorten, die Lage und die Temperatur. In einigen Grossverteilern waren Vlies, Frostkerzen und ähnliches ausverkauft, so gross war die Nachfrage. Was Obstbauern und Winzer schmerzt, ist, dass schon im Vorjahr der Frühlingsfrost für Ausfälle sorgte und es dafür keine Versicherung gibt.

Kirschen erfroren

Ein trauriges Bild bot sich auf dem «Chriesihof» von Paul Kramer in Schlatt, wo auf fünf Hektaren Land Kirschbäume gepflanzt sind. In der Nacht auf Donnerstag fiel die Temperatur auf minus drei Grad Celsius, wonach ein Grossteil aller Kirschen erfror. Durch die warmen Temperaturen der Vortage waren die frühen Kirschensorten schon so weit gediehen, dass sie kleine grüne Früchte trugen, die nun durch den Frost grösstenteils braun geworden sind. Manche Kirschbäume wurden mit Blachen abgedeckt, was aber nichts nützte. Auch die Bäume im Kunststofftunnel erfroren, weil es einfach zu lange zu kalt war. Gelitten haben auch die Zwetschgenbäume. Wie es den Apfelbäumen geht, wird sich erst später zeigen.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 46

 



Aktuell in der Botschaft

21.04.2017

Von Asylwesen und Pflege bis Badenfahrt

An ihrer Frühjahrsversammlung hat sich die Gemeindeammännervereinigung des Bezirks Zurzach mit einem breiten Spektrum an Themen befasst.

Brief an Aargauer Regierung

Der Fisibacher Gemeinderat liebäugelt mit einem Wechsel zum Kanton Zürich. Nach dem Gemeindebeschluss vom 6. April richtet er einen Brief an den Aargauer Regierungsrat - darin geht es um einen möglichen Kantonswechsel.

Nach dem Fussballmatch die nahe Dusche geniessen

Mit einem traditionellen Spatenstich aller Beteiligten hat der Fussballclub Koblenz den Grundstein für zeitgemässe Garderoben gesetzt.


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