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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

 

Herrliche Klänge im schönen Städtli

Es sind herrschaftlich anmutende Töne, die man am Mittwochabend durch die steilen Gassen des mittelalterlichen Kleinods vernimmt - die Spielgemeinschaft Hohentengen-Kaiserstuhl hat zum 8. Choral-Festival geladen.

KAISERSTUHL (sf) - Die Mitglieder der Spielgemeinschaft der Musikgesellschaft Kaiserstuhl und des Musikvereins Hohentengen beglückten mit vielen weiteren Blasmusikantinnen und Schlagwerkern aus der Umgebung bei einem Konzert mit lauter Chorälen die Zuhörer und durften sich über rege Beteiligung freuen. In einmaliger Kulisse - direkt beim Widderbrunnen inmitten des Städtchens - hatten sich über 60 Musikantinnen und Musikanten zum Freiluft-Konzert aufgestellt. Vor der improvisierten Bühne sassen bei abendlicher Sommerstimmung zahlreiche Zuhörer auf Bänken, Stühlen, in Hauseingängen oder gar am Boden.

Einzigartige Szenerie

Freunde der Blasmusik und Choräle waren herzlich zum Mitspielen und Zuhören eingeladen. Über einen Doodle-Link konnten sich Mitspieler anmelden. Selber mitbringen mussten sie ihre Noten und einen Notenständer. Die musikalische Leitung hatte Manuel Wagner inne, der bereits das dritte Mal am Anlass dirigierte. «Die Musik ist ganz einfach, sehr minimal.» Das Schöne sei, dass man immer mehr zusammenwachse. Wie in den Jahren zuvor spielten sie ausschliesslich Kirchenlieder aus dem sogenannten roten «Choral-Büechli». Ursprünglich stammt es aus England, gerade in der Schweizer Blasmusikszene ist es äusserst beliebt.
   «So macht Musizieren Freude», zeigte sich Thomas Spuhler, der durch den Abend führte, begeistert über die grosse Zahl an Mitmusikanten und Zuhörenden. Der Begriff Festival habe seinen Ursprung im Lateinischen und bedeute so viel wie festlich oder feierlich - das passe gut zum heutigen Abend. Choral hat ebenso Wurzeln im Lateinischen und bedeutet in etwa so viel wie Chorgesang. Auch das passe wunderbar - sie würden zwar nicht selber singen, aber ihre Instrumente. Die Choräle, ursprünglich einstimmige Kirchenlieder, wurden erst mit der Zeit mehrstimmig und dann irgendwann mit Instrumenten begleitet.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 83

 



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