Bürli AG

  • Schrift vergrößern
  • Standard Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Bevölkerung diskutiert Fusions-Idee

Nachdem am Dienstag die ersten vier Arbeitsgruppen ihre vorläufigen Ergebnisse zur vertieften Prüfung in den «Rheintal+»-Echogruppen zur Diskussion stellten, folgten am Donnerstag die zweiten vier. Eine grosse Ablehnung aus der Bevölkerung war nicht auszumachen.

REKINGEN (tf) - Ein Zimmer im oberen Stock der Mehrzweckhalle «Ruchbuck». Gegen 30 Personen sitzen versammelt im Kreis. Sie diskutieren gerade eine erste Grobauswahl an Wappen, die für eine künftige fusionierte Gemeinde in Frage käme. Zu erkennen ist in fast allen Vorschlägen der Rhein als verbindendes Element aller Gemeinden - dazu einmal zehn in einer Linie angeordnete Punkte oder dann ein Stern mit zehn Zacken. Beide Male stehen Punkte und Zacken für die Anzahl der künftigen Ortsteile. Ist das gut gelöst? Dürfte der Stern auch golden sein? Und wie wärs, wenn die Punkte nicht in einer Linie, sondern analog zur geographischen Situation, etwas wilder platziert würden? Oder könnte man anstelle eines Sterns auch eine Blume nehmen oder, ganz anders, einen Baum als Symbol für das verbindende Element Wald in allen Gemeinden?
   Die Diskussion ist lebhaft und spannend, der Ton bleibt durchwegs respektvoll, und mal ist waschechte Melliker Mundart zu hören, dann wieder klassisches Hochdeutsch. Die Vielfalt der Menschen, die in den Gemeinden leben ist letztlich auch in der Gruppe abgebildet. Ein gemeinsamer Nenner ist zum Schluss dann trotzdem verblüffend schnell gefunden. Von grundsätzlichem Widerstand ist nichts zu spüren, die Echogruppe - und um sie handelt es sich bei der 30-köpfigen Gruppe - scheint zufrieden zu sein mit der von der Arbeitsgruppe geleisteten Vorarbeit.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 8

 



Aktuell in der Botschaft

19.01.2018

Auftakt ins neue Polit-Jahr

Nationalrat Walter Wobmann hat in Böttstein bei der SVP-Bezirkspartei zum Thema «Radikaler Islam in der Schweiz» referiert.

Wohnungskäufer müssen allenfalls nachzahlen

Nach dem Konkurs des Baumeisters bei der Klingnauer Jonerpark-Überbauung verlangt ein Subunternehmer die Eintragung eines Pfandrechts, weil seine Rechnungen nicht bezahlt worden sind.

Abschied nach 16 Jahren

16 Jahre lang hat sich der Villiger Gemeindeammann Jakob Baumann mit Herzblut für seine Gemeinde eingesetzt und mit seinem Humor für interessante Gemeindeversammlungen gesorgt.