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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

TCM-Partnerschaft offiziell besiegelt

Im Beisein einer Delegation aus China wurde am Montag im Flecken das neue «China-Schweiz TCM Zentrum» aus der Taufe gehoben. Das Zentrum ist das Resultat einer jahrelangen Zusammenarbeit zwischen TCM Ming Dao und der Nanjing Universität.

BAD ZURZACH (tf) - Das Bild in der Oberen Kirche war kein alltägliches. Und hochoffiziell und hochformell war es oberdrauf. Da waren der Zurzacher Gemeindeammann Reto S. Fuchs, TCM Ming Dao-Verwaltungsratspräsident Rainer Blaser und die für RehaClinic und TCM Ming Dao tätigen Professoren André Aeschlimann und Yiming Li auf der einen Seite, und auf der anderen Seite standen da Diping Cheng, Verwaltungsratspräsident der Nanjing Universität für TCM (China), Gangqiang Su, Staatsministerin für TCM (China), Qi Zhang, WHO-Direktor für Traditionelle und Komplementärmedizin, und schliesslich Kuai Zhang, der höhere Konsulatssekretär der Botschaft der Volksrepublik China in der Schweiz, sowie Nelly Owens im Namen des schweizerischen Roten Kreuzes.
   Schweiz trifft auf China, könnte man auch sagen. Aber was war der Anlass für die Begegnung mit Staatstreffen-Charakter? Kurz: Es ging um die Übergabe einer Auszeichnung, einer für alle Beteiligten sehr wichtigen Auszeichnung. Seit Montagvormittag ist klar: Auf Bad Zurzacher Boden steht ab sofort das weit und breit erste «China - Schweiz TCM Zentrum», eines das sowohl von schweizerischer wie von chinesischer Seite anerkannt wird. Dieses Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verbindet die Universität Nanjing in China - die erste und älteste auf TCM spezialisierte Universität Chinas - auf direktem Weg mit den TCM-Angeboten der TCM Ming Dao-Gruppe der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden. Gemeinsam und unter Einbezug der Ansätze der klassischen Schulmedizin soll die TCM-Therapie weiterentwickelt, die Schulung und Aus- und Weiterbildung gefördert werden.

Im Doppelpack die beste Wirkung

Laut TCM Ming Dao-Geschäftsführer Professor Yiming Li - er wird das neue «China-Schweiz TCM Zentrum» leiten - soll das Zentrum Brücke sein zwischen zwei Welten und den Wissensaustausch fördern. Aber auch, wie er sagte, «das unbezahlbare Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin aus China besser zugänglich machen.»
   Sowohl er als auch Professor André Aeschlimann, der ärztliche Direktor Rheumatologie an der RehaClinic Bad Zurzach, erkannten in TCM und Schulmedizin ein «wunderbares Team». Anstatt in ihnen gegensätzliche Gesundheitskonzepte zu sehen, gelte es, so die Referenten, die Stärken beider Ansätze zusammenzubringen. Sie würden sich nämlich hervorragend ergänzen und so einen Beitrag leisten für wirksame, zweckmässige, tragbare und finanziell kostengünstigere Behandlungen. Dazu Aeschlimann: «So gesehen ist es nur natürlich, dass wir die Kräfte noch stärker bündeln und die Zusammenarbeit mit der Nanjing Universität über das neue Zentrum weiter intensivieren.»



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 113

 



Aktuell in der Botschaft

21.09.2016

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Tis Meier und Cornelia Gass betrachteten das Zurzibiet aus der Vogelperspektive. Eine gute Stunde waren die beiden in der Luft und hielten ihre Eindrücke fotografisch fest.

"Lange Nacht der Kirchen" in Lengnau

In vielen Zurzibieter Gemeinden wurde am Samstag anlässlich der "Langen Nacht der Kirchen" ein Spezialpgrogramm geboten. In Lengnau gab es erhellende Einblicke in Lebensgeschichten.

Fabrik zu verkaufen

Am 17. Oktober wird das Gebäude der in Konkurs gegangenen ZKD Büromöbel AG versteigert. Kürzlich konnte die auf 14,2 Millionen Franken geschätzten Liegenschaft in Kleindöttingen besichtigt werden.