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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Bauarbeiten im Bäderquartier beginnen im März

Bauherrschaft, Generalunternehmer und die Stadt Baden informieren zur bevorstehenden Bauphase im Bäderquartier Baden. Es sind zusätzliche archäologische Grabungen geplant.

BADEN (tf) - Dass man im Bäderquartier Baden je länger je mehr von den gutgemeinten Worten zu den ernstgemeinten Taten schreitet, wurde bereits vor gut einem Jahr erstmals augenscheinlich. Damals - es war Mitte Januar 2017 - begann die Bauherrschaft mit dem Rückbau traditionsreicher alter Häuser im Bäderquartier und wenige Monate später standen «Römerbad», «Staadhof», «Trinkhalle»-Pavillon und altes Thermalbad nicht mehr. Nach einer mehrere Monate dauernden Ruhephase - während der im Hintergrund offenbar emsig geplant wurde, in der die Baustelle aber still lag - geht es in knapp drei Wochen nun ernsthaft zur Sache.
   Die Verenahof AG, Bauherrin des neuen Thermalbads, des Ärzte- und Wohnhauses sowie der Klinik für Prävention und Rehabilitation im Bäderquartier von Baden, hat sich mit dem beauftragten Generalunternehmen HRS Real Estate AG auf den Beginn der ersten Bauarbeiten in den Bädern von Baden geeinigt. Startschuss für den Neubau des Badener Thermalbads ist der 5. März 2018. Diesen historischen Tag vor Augen, spricht ein sichtlich zufriedener Beat Edelmann vor versammelter Anwohnerschaft von einem Tag grosser Genugtuung. Der Mann aus Bad Zur­zach ist inzwischen nicht mehr nur Präsident der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden, die die Mehrheit an der Verenahof AG hält - er ist neu auch Präsident des Verwaltungsrats der Verenahof AG. «Mit dem Baubeginn im Badener Bäderquartier geht für uns ein Traum in Erfüllung und für Sie hoffentlich bald ein Albtraum zu Ende.» Er könne es kaum erwarten, bis in Baden endlich wieder im mineralreichsten und wärmsten Thermalwasser der Schweiz gebadet werden könne.

Zweieinhalb Jahre Bauzeit

Bis das so weit ist, ist allerdings noch ein wenig Geduld gefragt. Die Bauherrschaft rechnet für die Umsetzung der drei Projekte «Botta-Thermalbad», «Klinik für Prävention und Rehabilitation» und «Ärzte- und Wohnhaus» mit rund zweieinhalb Jahren Bauzeit. Der symbolische Spatenstich ist für den 17. April 2018, die Eröffnung aller Betriebe nach wie vor für Herbst 2020 vorgesehen.
   Wie Antony Strub, Gesamtprojektleiter Bäder Baden, am Donnerstagabend erklärte, ist im Laufe der langen Bauzeit mit unterschiedlichen Bauphasen und Einschränkungen zu rechnen. In einem ersten Schritt werden ab 5. März die Werkleitungen in der Bäderstrasse umgelegt. Das noch bestehende, unterirdische Parkhaus unter der Parzelle «Römerbad» hat seinen letzten Betriebstag am 28. Februar. Während dieser ersten Bauphase ist der Kurplatz nur über die Parkstrasse zu erreichen. Radikal ändern wird sich dies nach dem 3. April. Dann beginnen der Abbruch des Parkhauses und die Aushubarbeiten für die Baugrube des neuen Thermalbads. Diese wird mit Pfählen, die in den Grund gesetzt (aber nicht gerammt) werden, gesichert. Zeitgleich beginnen entlang der Parkstrasse im Bäderquartier die rund sechs Monate in Anspruch nehmenden archäologischen Ausgrabungen der Kantonsarchäologie. Sie hofft und erwartet dort, Ruinen des mittelalterlichen Bädergasthofs «Hinterhof» zu finden, ausserdem vielleicht Überreste des Gasthauses Sonne und alter römischer Wohnbauten und Thermen.
   Nach April 2018 ist die Verbindung obere Parkstrasse-Limmatuferweg zwar nach wie vor gewährleistet, aber die Parkstrasse im Bäderquartier wird gesperrt respektive existiert nicht mehr. Die Zufahrt zum Kurplatz erfolgt über die Hörnligasse. Die Kapelle bleibt in dieser Phase zugänglich, ist aber nur über Treppen zu erreichen. Erschwerend kommt zwischen Frühling und Herbst 2019 hinzu, dass die Stadt Baden in unmittelbarer Nachbarschaft eine Strasse saniert. Und auch der Umbau des Kurtheaters steht noch an. Über eine längere Zeit wird im Umfeld der Bäder Baden darum Einbahnverkehr herrschen. Über Details wird auf thermalbaden.ch informiert, ausserdem ist unter der Nummer 056 269 50 66 eine Hotline in Betrieb.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 20

 



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