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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Gemeinderat nimmt Turnhallensanierung an die Hand

3,75 Millionen Franken kostet die Instandstellung der Propstei-Turnhalle. Am 20. November entscheidet die «Gmeind» über diesen und einen weiteren Millionenkredit.

KLINGNAU (tf) - Der Projektierungskredit für die Turnhallensanierung wurde bereits an der Winter-Gemeindeversammlung 2012 gesprochen. 250 000 Franken waren es. Der Auftrag war klar: Für die 57 Jahre alte und in die Jahre gekommene Turnhalle - früher «Turnsaal» genannt - war ein Sanierungsprojekt mit Kostenvoranschlag auszuarbeiten. Im gleichen Zug sollte die «einfache Turnhalle» zu einer «echten Mehrzweckhalle» aufgewertet werden.
   Daraus wurde aber vorerst nichts. Es kamen die Fusionsgespräche mit Döttingen dazwischen und die angedachten Klingnauer Projekte wurden teilweise auf Eis gelegt. Davon betroffen war auch das Projekt zur Sanierung der Propstei-Turnhalle.
   Nach dem «Nein» zur Fusion wurde das Projekt wiederbelebt. Den Zuschlag für die Projektplanung erhielt nach Wettbewerb und Selektionsverfahren das Architekturbüro Froelich & Hsu Architekten (Brugg/Zürich). Es setzte sich gegen sechs Mitbewerber durch und hat in Klingnau bereits die Sanierung des Untergeschosses der Turnhalle Propstei und die Sanierung des Schulhauses 3 umgesetzt.

Verschiedene Bedürfnisse

Die Grundsubstanz des Turnhallengebäudes ist soweit intakt und das Untergeschoss wurde, wie gesagt, bereits 2007 saniert. Die Turnhalle präsentiert sich laut Gemeinderat trotz Alter und intensiver Beanspruchung also in recht gutem Zustand. Dennoch sei eine Instandstellung der Sporthalle unumgänglich - vor allem auch, weil sie, so der Gemeinderat, «ein Begegnungszentrum ist, das rege benutzt wird und die Bedürfnisse vieler Zielgruppen der Gemeinde abdeckt».
   Massnahmen sind besonders in den Bereichen Aussenhülle, Hallenboden, Geräteräume, Bühne, Zugang und Büro notwendig. Die Projektdetails wurden ab Anfang März 2014 in vielen Arbeitssitzungen erarbeitet - in Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe bestehend aus Gemeinderat, Chef-Hauswart Alex Höchli, Schulpflege, Lehrkräften der Primarschule sowie den Vertretern der wichtigsten Vereine wie Stadtmusik, FC Klingnau und Turnvereine. Letztere, die Vereine, gehören zu den treibenden Kräften des Projekts, sie wünschen sich schon lange eine Sanierung der Turnhalle.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 127

 



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