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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Informationen zur Zukunft des Finanzausgleichs

Am Gemeindeseminar von Zurzibiet Regio ging es um die künftige Umverteilung von Finanzen zwischen Gemeinden und Kanton.

BAD ZURZACH (chr) - Seit 2011 laufen die Arbeiten, um den Finanzausgleich zwischen den Aargauer Gemeinden auf eine neue Grundlage zu stellen. Bald wird das Geschäft im Grossen Rat beraten, bevor es 2016 verabschiedet und 2017 finanzwirksam werden soll. Ein idealer Zeitpunkt also, um das Thema am bereits zum vierten Mal stattfindenden Gemeindeseminar von Zurzibiet Regio zu diskutieren. Regierungsrat Urs Hofmann stellte sein Referat im Gemeindezentrum Langwies unter den Titel: «Faire (Finanz-)Beziehungen zwischen Kanton und Gemeinden sowie zwischen den Gemeinden» und zeigte den Stand der Vorlage auf. Nicht nur horizontal, also zwischen den Gemeinden, sondern auch vertikal, also zwischen Kanton und Gemeinden, stehen Änderungen an. Hofmann machte deutlich, dass der Pflegefinanzierung, welche die Gemeinden neu zu übernehmen haben, Entlastungen im Bereich der Spitalfinanzierung gegenüberstehen. In verschiedenen Bereichen, wie beim öffentlichen Verkehr und dem Personal der Volksschule, ist vorgesehen, dass der Kanton Mehrkosten übernimmt. Hingegen soll der Anteil der Gemeinden an den Sozialkosten steigen.
   Die Aufgabenverschiebung beträgt jährlich 70 Millionen Franken, was rund 4 Steuerprozente ausmacht. Deshalb schlägt der Kanton vor, den kantonalen Steuerfuss um 4 Prozent zu erhöhen bei gleichzeitiger Senkung der Gemeindesteuerfüsse. «Es bleibt natürlich in der Gemeindeautonomie, den Steuerfuss weniger zu senken», betont Hofmann.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 99

 



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28.08.2015

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Sie ist 300 Jahre alt und toprenoviert. Der Kapellenverein Gippingen ist stoz auf seine Kapelle. Am 6. September wird gefeiert.

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