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Die Zeitung des Zurzibiets
«Die Botschaft» wurde bereits im Jahr 1856 gegründet. 2006 feierte sie - inzwischen die Zeitung des Zurzibiets - ihren 150. Geburtstag. Sie wird in vierter Generation von der Familie Bürli herausgegeben und fördert den Zusammenhalt von Rheintal, Studenland, Surbtal, Aaretal und Kirchspiel. «Die Botschaft» kündet von Freud und Leid, berichtet von der liebenswerten Gegend und ihren Menschen. Sie spiegelt das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Geschehen in der Region. Sie weckt viele positive Emotionen. Für Industrie und Gewerbe ist sie ein erfolgreicher und verlässlicher Werbepartner.
Sie erscheint dreimal wöchentlich, am Montag- und Mittwochnachmittag sowie am Samstagmorgen.
Ein deutliches Ja zur Ostumfahrung
Es ist ein endgültiger Entscheid: Weil an der Gemeindeversammlung mehr als 20 Prozent der Stimmberechtigten über den 9,2-Millionen-Kredit abgestimmt haben, ist ein Referendum ausgeschlossen.
BAD ZURZACH (pz) - Bei 765 gültigen Wahlzetteln stimmten 495 Personen Ja und 270 Nein, was einem Verhältnis von 65:35 entspricht. Von den 2292 Stimmberechtigten waren 778 zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom Donnerstag gekommen. 460 gültige Stimmen sind für einen definitiven Entscheid nötig gewesen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 33 Prozent. «Das ist ein Riesenschritt in die Zukunft für Bad Zurzach», sagte Ammann Reto S. Fuchs gleich nach der Verkündigung des Resultats, welches die Versammlung mit einem grossen Applaus quittierte. Dieser Entscheid sei eine Riesenfreude und eine Bestätigung für den Gemeinderat. Dieser verstehe die 270 Nein-Stimmen aber auch als Verpflichtung. «Wir nehmen das ernst.»
Auf definitiven Entscheid gehofft
Nach der Versammlung befragt sagte Fuchs, dass ihm «ein Stein so gross wie der Zurziberg vom Herzen gefallen» sei. Er freue sich nicht nur über das klare Ergebnis, sondern auch über die Tatsache, dass der Beschluss nicht dem fakultativen Referendum unterliegt. «Der Gemeinderat hatte darauf gehofft.»
Befragt zu den ausschlaggebenden Faktoren meinte er: «Ich glaube, dass die Vernunft gesiegt hat, auch wenn das Projekt nicht zu 100 Prozent überzeugt.» Ein wichtiger Baustein für das Ja dürfte das Futurum gewesen sein. Rund 400 Personen haben es bei über 40 Führungen besucht, wobei jeweils der Gemeinderat sein Gesamtkonzept aufzeigte. «Wir glauben, wir haben dort die Nähe zur Bevölkerung gefunden», sagte Fuchs. «Und es ist rübergekommen, dass es um den Flecken selber geht und dass die Umfahrung das Mittel zum Zweck ist.»

Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 11





Glendora