Bürli AG

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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Die Zeitung des Zurzibiets

«Die Botschaft» wurde bereits im Jahr 1856 gegründet. 2006 feierte sie - inzwischen die Zeitung des Zurzibiets - ihren 150. Geburtstag. Sie wird in vierter Generation von der Familie Bürli herausgegeben und fördert den Zusammenhalt von Rheintal, Studenland, Surbtal, Aaretal und Kirchspiel. «Die Botschaft» kündet von Freud und Leid, berichtet von der liebenswerten Gegend und ihren Menschen. Sie spiegelt das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Geschehen in der Region. Sie weckt viele positive Emotionen. Für Industrie und Gewerbe ist sie ein erfolgreicher und verlässlicher Werbepartner.

Sie erscheint dreimal wöchentlich, am Montag- und Mittwochnachmittag sowie am Samstagmorgen.


Fluglärmdebatte ist aufs Neue lanciert

Die Absichtserklärung zum Fluglärm war das Thema der Woche. Die Meinungen dazu fallen sehr unterschiedlich aus.

ZURZIBIET (tf) - «Zu welchem Preis verkauft Bundesverkehrsminister Ramsauer die süddeutsche Bevölkerung?» soll die deutsche SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter aus Lauchringen gefragt haben, als sie von der Absichtserklärung zum Fluglärm-Staatsvertrag erfuhr. «Minister Ramsauer hat die Region belogen», liess Martin Benz, der Bürgermeister von Hohentengen, in gleicher Sache verlauten. Wer aber meint, nur auf deutscher Seite sei die Empörung gross, irrt. Die schweizerischen Fluglärmgegner sprachen nicht minder erschreckt von einem Diktat von deutscher Seite. Nur die Schweiz mache in dieser Absichtserklärung Zugeständnisse. Die Absichtserklärung sei zudem diffus und schwammig. Ein NZZ-Kommentar hält fest, dass die Schweiz einen hohen Preis bezahlt habe, um das Damoklesschwert der einseitigen Verschärfungen abzuwehren. Immerhin, der gleiche Kommentar verbucht als positiv, dass die Schweiz mit dieser Absichtserklärung wieder in eine Verhandlungsposition komme, wo sie vorher nur hinnehmen musste.

Endlich geht wieder was

In die gleiche Stossrichtung geht das grundsätzliche Echo in der Schweiz, das bei allen offenen Fragen unter dem Strich dennoch erfreut ist, dass ein Staatsvertrag angestrebt werde. Endlich komme wieder Bewegung in das festgefahrene Dossier Fluglärm, der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse sprach gar von einem wesentlichen Schritt.
   Zugleich ist für alle Befragten klar, dass es nun zuerst den Sommer 2012 abzuwarten gelte. Bis dahin wird der Staatsvertrag, der schon 2014 in Kraft treten soll, ausgearbeitet, und erst dann werden auf die vielen offenen Fragen konkrete Antworten folgen. Schon jetzt ist aus den Reaktionen aber zu spüren, dass der Fluglärmstreit allein aufgrund dieser Absichtserklärung noch lange nicht für beendet erklärt werden kann. Bereits jetzt wird in die vagen Aussagen der beiden Verkehrsminister vieles hineininterpretiert, vieles auch, das so nie gesagt wurde.



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 14

 



Aktuell in der Botschaft

03.02.2012

Alterswohnungen erwünscht

Eine Umfrage in Mandach hat ergeben, dass der Bau von Senioren- und Jugendwohnungen im Dorf erwünscht ist.

Wertvolles Futurum

Die Analyse zeigt: Mit dem Futurum hat der Gemeinderat die Bevölkerung erreicht. Und das war ein wichtiger Faktor für das definitive Ja bei der "Ostumfahrgungs-"Gmeind.

Neue Verkehrssituation

Die Sanierung der Rheintalstrasse geht mit dem Bau eines Rad- und Gehweges sowie mit der Verlegung von Parkplatz und Bushaltestelle bei der Solvay einher.