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Die Botschaft

Die Botschaft unter dem Arm

Mitfiebern, Daumen drücken und zum Hörer greifen

Gleich zwei Anwärter aus dem Zurzibiet treten am Samstag im zweiten Halbfinale von «Die grössten Schweizer Talente» an: Tänzerin Moira Buser und die Trampolin-Akrobatikgruppe Wallscrapers.

ZURZIBIET (hb) - Zunächst der Blick nach Tegerfelden. Hier wohnt die Kantischülerin Moira Buser. Wie zu erwarten war, hat die 19-Jährige einen vollen Terminkalender. Darin wechseln sich ständig zwei Einträge ab, wie sie feststellt: «Eigentlich bin ich zurzeit nur mit Schule und Tanzen beschäftigt.» Tanzen bezieht sich dabei nicht nur auf die Vorbereitung für ihren Fernsehauftritt. Moira Buser ist Mitglied in der Würenlinger Tanzschule Enjoy-Dance, und die führt Ende April eine eigene zweistündige Show auf. Hierfür muss sie sich die Choreografien für sieben (!) Auftritte ausdenken und diese dann auch einstudieren. Dass sie in Würenlingen auch noch als Tanzlehrerin fungiert, sei hier nur am Rande erwähnt. Kein Wunder, sagt sie: «Es wird mir bestimmt nicht langweilig.»
   Zurück zum Halbfinale bei «Die grössten Schweizer Talente». Bis Samstagabend muss die neue Choreografie sitzen. Der Zeitdruck ist grösser als vor dem ersten Auftritt. Der hatte ihr von der gesamten Jury - also von DJ Bobo, Christa Rigozzi, Gilbert Gress und Sven Epiney - jeweils ein «Ja» eingebracht. Die Zeit für die Vorbereitung mag nun knapper sein, sonntags geht sie noch eine Stunde früher zum Training, besonders viel Schlaf bekommt sie auch nicht, und doch bringt sie das alles nicht aus der Ruhe: «Es läuft mehr als sonst, aber das ist schon okay. Ich könnte mich daran gewöhnen.»

Es wird emotionaler

Darauf angesprochen, was die Zuschauer am Samstag erwartet, gibt sich Moira Buser etwas bedeckt. Immerhin ist ihr Folgendes zu entlocken: Sie wählte diesmal emotionalere Musik, die auch Gesang enthält. «Es ist ein Song, der mir persönlich sehr gefällt. Ich werde versuchen, die Aussage des Liedes tänzerisch umzusetzen.» Moira entwickelt ihre Choreografie komplett selbst. «Solos mache ich immer selber.» Das sei zum Beispiel auch an der Schweizermeisterschaft so gewesen. Sie ist überzeugt: «Man muss etwas Persönliches machen.»
   Ihre Choreografie will Moira Buser bis zum Halbfinale geheim halten. Selbst ihrer Trainerin hat sie nichts davon gezeigt, und daran wird sie bis am Samstagabend in Kreuzlingen auch festhalten. Angst vor der Jury hat sie keine. «Die sind alle sehr lustig.» Etwas nervöser als sonst ist sie trotzdem. «Die Bodensee-Arena ist gross. Ich will einfach nicht live vor einem so grossen Publikum auf die Schnauze fallen. Aber das klappt schon irgendwie.» Und so fügt sie mit einem zufriedenen Lächeln an: «Ich kann jedenfalls nachts noch immer gut schlafen.»



Die ausführlichen Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe 38

 



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