Bürli AG

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Tag 1 - Drei Länder und fünf Grenzübertritte

MitfiebernIn Schwaderloch (Grenzübertritt 1) sage ich dem Zurzibiet und dem Aargau ade und fahre über den Steg nach Albbruck. Von dort weiter auf der Deutschen Rheinseite bis Bad Säckingen, wo ich um Punkt 10 Uhr - mit dem Glockenschlag des St. Fridolinsmünsters - in die Altstadt einfahre. In einem Café, das ich von einer früheren Velotour kenne, wartet mein Kollege Franz aus Gipf-Oberfrick, der mich die ersten Tage begleitet. Ich bestelle ein „Süsses Frühstück klein“ und übergebe ihm ein Zurzibieter Velotrikot. Danke an dieser Stelle an den Sponsor Peter Andres vom Wirtschaftsforum Zurzibiet.

 

Weiter gehts über Wallbach, Schwörstadt und Schloss Beuggen nach Rheinfelden und Grenzach-Wyhlen nach Riehen, Kanton Basel Stadt (Genzübertritt 2). Im Park des Tinguely-Museums genehmigen wir uns eine Pause und bestaunen den Brunnen und weitere Kunstwerke. In Basel sind viele Rheinschwimmer unterwegs, die in Badekleidern den Uferweg hochlaufen. Mein Postkollege, der in der Clarapost arbeitet, hat leider Ferien; dafür kaufe ich ein paar Postkarten bei Frau Keiser im Postshop. Zeit für ein Mittagessen: es gibt Kebap (mit allem).

Durch Kleinhüningen, wo echte Hafenkräne stehen (nicht ausgemusterte wie in Zürich) fahren wir Richtung Deutschland, genauer Weil am Rhein (Grenzübertritt 3). Wir biegen gleich links ab, über die Europabrücke nach Huningue (Grenzübertritt 4). Im Besucherzentrum der „Petite Camargue Alsacienne“, wo ich einst als Student von Basel aus einige Exkursionen ins Naturschutzgebiet mitgemacht habe, trinken wir Kaffee. Der langgezogene, gerade Veloweg folgt dem „Rhein-Rhone-Kanal“. Auf Treidelpfaden haben hier früher Pferde die Schiffe gezogen. Über Kembs und Ottmarsheim geht es durch ein hässliches Industriegebiet nach Chalampé, das am Ortseingang auch mit dem alten deutschen Namen „Schalampin“ angeschrieben ist. Über die Brücke fahren wir nach Neuenburg am Rhein (Grenzübertritt 5), wo wir uns im Hotel Krone einquartieren. Das Traditionshaus mit Metzgerei ist seit 1896 in Familienbesitz.

Ab 18 Uhr sitzen alle vor dem Fernseher, denn jetzt geht der Viertelfinal Deutschland-Frankreich los. Gross ist der Jubel nach dem Goal in der 13. Minute und nach dem Schlusspfiff kurz vor acht. Ein Fancorso mit vielen Fahnen und Gehupe fährt auf der Hauptstrasse vorbei. Auch einige Elsässer von ennet der Grenze machen mit und schwenken die französische Fahne. Kleine Kinder in weiss-schwarzen Trikots rennen auf dem Rathausplatz herum, viele Leute tragen schwarz-rot-goldene Schminke im Gesicht. Vor dem einschlafen schauen wir uns den Match Brasilien-Kolumbien an.

 

Aktuell in der Botschaft

10.08.2018

Neue Lautsprecher für Sankt Katharina

Dank einer neuen Tonanlage ist das gesprochene Wort in der Stadtkirche Kaiserstuhl künftig besser hörbar. Der Auslöser für die Erneuerung waren Rückmeldungen von Kirchgängern, die sich über schlechte Akustik beschwerten.

Damit hat es angefangen

Hegis in Mettau werden dieses Jahr hundert. Nicht die einzelnen Familienmitglieder natürlich, sondern der Familienbetrieb: die R. Hegi AG - Elektrische Unternehmung. Seniorchef Roland Hegi erzählt von den Anfängen und der stetigen Entwicklung.